Chemische middelen tegen ratten en muizen verboden - Dierplagenshop

Chemikalien gegen Ratten und Mäuse verboten

Wenn Sie in Ihrem Zuhause von Wanderratten oder Hausmäusen belästigt werden, möchten Sie diese so schnell wie möglich loswerden. Seit Anfang 2023 darf man hier aufgrund der Gefahr für Mensch und Umwelt keine chemischen Pflanzenschutzmittel mehr einsetzen. Was können Sie tun?

Große Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Die Vorschriften zur Bekämpfung von Nagetieren wurden erheblich verschärft, denn der unfachmännische Einsatz von Gift hat große Auswirkungen auf die Natur. Es ist extrem giftig für Vögel, Raubtiere und Haustiere und kann lange Zeit in der Umwelt verbleiben. Bei häufiger (ungeschickter) Anwendung erhöht sich zudem die Gefahr einer Resistenzbildung. Deshalb liegt der Fokus nur noch auf der Prävention und gegebenenfalls dem Aufstellen von Fallen.

Machen Sie Ihr Zuhause unattraktiv

Die beste Möglichkeit, einem Befall vorzubeugen, besteht darin, Ihr Zuhause für Ratten und Mäuse unattraktiv zu machen . Hierzu gehört das Abdichten von Nähten, Rissen und Löchern, die Lagerung von Lebensmitteln und das Sicherstellen einer gut verschlossenen Mülltonne.

Abdichten von Nähten und Rissen
Eine Maus benötigt lediglich einen halben Zentimeter, um einzudringen. Dichten Sie deshalb überall im Haus Risse und Fugen ab. Vergessen Sie dabei nicht den Kriechkeller und Öffnungen wie beispielsweise den Wasseranschluss.

Überprüfen Sie die Belüftungslöcher
Lüftungslöcher sind wichtig für ein gesundes Raumklima, bieten Mäusen aber auch einen einfachen Zugang. Kontrollieren Sie deshalb die Gitter und Löcher sorgfältig. Ersetzen Sie alle defekten Lüftungsgitter und installieren Sie Gitter über den Lüftungsöffnungen, falls dies nicht bereits geschehen ist.

Lagerung von Lebensmitteln
Mäuse und Ratten werden von Nahrungsmitteln angezogen. Bewahren Sie Lebensmittel deshalb in verschließbaren Vorratsdosen und Gläsern auf. Räumen Sie Essensreste sofort nach dem Essen weg und werfen Sie sie in einen dicht verschlossenen Abfalleimer. Auch regelmäßiges Staubsaugen ist wichtig, damit Ratten und Mäuse keine Krümel finden.

Regenwasserableitung prüfen
Prüfen Sie, ob der Regenwasserabfluss noch an die Kanalisation angeschlossen ist. Ist dies nicht der Fall, können Ratten durch die entstandene Öffnung die Kanalisation verlassen.

Oft wirksame Fallen

Wenn Sie vorbeugende Maßnahmen ergriffen haben und dennoch eine Ratte oder Maus in Ihrem Haus haben, ist eine Falle oft die beste Lösung. Stellen Sie die Falle nur im Haus oder Schuppen auf, um zu verhindern, dass andere Tiere versehentlich hineingehen. Legen Sie als Köder beispielsweise Erdnussbutter oder Schokoaufstrich in die Falle oder ein anderes essbares Produkt, das gut haftet. Hast du einen Biss bekommen? Anschließend die tote Maus oder Ratte sofort beseitigen. Tragen Sie Handschuhe, um eine Ansteckung mit Viren zu verhindern und waschen Sie Ihre Hände anschließend gründlich. Am besten bringen Sie die Maus oder Ratte zum Recyclinghof.

Das Aussetzen von Mäusen und Ratten ist verboten

Neben Fallen verkaufen wir auch Fallenkäfige. Hierbei fängt man die Maus oder Ratte zwar, sie bleibt aber – anders als bei einer Falle – am Leben. Dies scheint die Ideallösung zu sein, doch das Freilassen lebender Ratten oder Mäuse ist gemäß dem Naturschutzgesetz (Artikel 3.34 Absatz 1) verboten. Sie dürfen sie nur in derselben Umgebung freilassen, in der sie gefangen wurden. Dann besteht eine gute Chance, dass Sie in kürzester Zeit erneut darunter leiden werden.

Kontrolle durch den Profi

Sie haben alles versucht und haben immer noch Probleme mit Mäusen oder Ratten? Rufen Sie dann einen Kammerjäger vom Schädlingsbekämpfungsamt.

Der Kammerjäger prüft gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten der Vorbeugung und versucht , die Schädlinge ohne den Einsatz von Gift zu beseitigen. Die Abteilung für Tierschädlinge ist darauf spezialisiert, Mäuse und Ratten ohne den Einsatz von Gift fernzuhalten. Auch Gift ist immer nur eine vorübergehende Lösung, denn früher oder später wird eine neue Population in Ihr Zuhause einziehen. Wenn man weiß, wie man sie richtig draußen hält, können sie einfach nicht mehr hineingelangen und solange die Sicherung intakt ist, ist sie dauerhaft (regelmäßig überprüfen oder überprüfen lassen)

Wenn Sie weiterhin Pestizide verwenden möchten

Obwohl das Verbot chemischer Pestizide erst am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist, dürfen Einzelhändler (darunter auch wir), die die Pestizide noch auf Lager haben, diese noch bis zum 29. Juni 2023 verkaufen. Die Produkte dürfen von Verbrauchern bis zum 26. Dezember 2023 verwendet werden. Ab diesem Zeitpunkt sind für den privaten Gebrauch in Innenräumen nur noch Pestizide mit dem Wirkstoff Alphachloralose zugelassen. Allerdings kann dieser Stoff auch für beispielsweise Haustiere schädlich sein.

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